Scania: Absatzerfolg in China

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Scania kann 375 schwere RModelle an die chinesische Firma Zoomlion liefern. Zoomlion ist in China der führende Hersteller schwerer Baugeräte. Die Scania-Modelle dienen als Tragerfahrzeuge für leistungsfahige, von Zoomlion entwickelte und gebaute Betonverteilsysteme (siehe Foto) mit einer Reichweite von bis zu 80 Metern. Die 375 Fahrzeuge mit vier und fünf Achsen sind in Zusammenarbeit mit dem italienischen Pumpenhersteller Cifa für anforderungsreiche Einsatze entwickelt worden ‒ die vom Fahrzeugmotor über einen Power-Take-off angetriebenen Cifa-Pumpen müssen pro Tag während 14 Stunden unter Volllast betrieben werden können.

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GS1-Awards 2010 vergeben

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Der von GS1 Schweiz vergebene Swiss Logistics Award 2010 geht an SBB Cargo – Xrail Service im internationalen Wagenladungsverkehr. Xrail als neue Dienstleistung von sieben europäischen Bahnen steigert Angebotsgeschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Transparenz von Einzelwagenverkehren dank grenzüberschreitender Fahrplan- und Laufzeitüberwachung. Damit verbesserten die beteiligten Bahnunternehmen die Wettbewerbsfähigkeit des Schienengüterverkehrs und leisteten einen aktiven Beitrag zur Entlastung der Strassen und der Umwelt, begründet die Jury ihren Entscheid. Der SLA ist der bedeutendste nationale Logistikpreis der Schweiz, der Gewinner sowie die Nominierten können an der Ausschreibung für den European Award for Logistics Excellence teilnehmen. Weiter wurde der Swiss Logistics Public Award an die Aktion «2 × Weihnachten» vergeben. 2010 sammelte die Aktion schon zum 14. Mal Geschenke für Bedürftige im In- und Ausland. Um die Spendenflut logistisch zu bewältigen, stehen jedes Jahr zahlreiche Helfer unentgeltlich im Einsatz.

EUR/EPAL-Paletten- Marktstudie Schweiz

Der EUR/EPAL-Palettenpool ist schon seit langer Zeit erfolgreich etabliert. Dennoch werden zwischen den beteiligten Akteuren häufig kontroverse Diskussionen geführt und vielfältige Kritikpunkte genannt. Die Kritikpunkte reichen von beobachteten Qualitätsunterschieden bei getauschten Paletten über hohe administrative Aufwände beim Palettentausch bis hin zu steigenden Kosten für Ersatzbeschaffungen und Reparaturen von EUR/EPAL-Paletten. Verlässliche Informationen zu den jeweiligen Ursachen, tatsächlichen Kosten und anfallenden Aufwendungen waren bisher jedoch nur unzureichend vorhanden. Die «EUR/EPAL-Paletten-Marktstudie Schweiz», erstellt vom Lehrstuhl für Logistikmanagement der Universität St. Gallen, stellt erstmalig für die Schweiz die Kosten eines Umlaufs einer EUR/EPAL-Palette dar und zeigt auf, wie sich die Kosten auf die beim Palettentausch beteiligten Akteure Versender, Transporteure und Empfänger verteilen.

Anreize statt Strafen

Die Logistik in Europa leidet darunter, dass der Binnenmarkt für Transport- und Logistikdienstleistungen immer noch nicht vollendet wurde. Das legte die Allianz für europäische Logistik (AEL – Alliance for European Logistics) der EU-Kommission in einer Erklärung nahe. Schlüsselbereiche seien die Kabotagebeschränkungen für den Güterkraftverkehr, der einheitliche europäische Luftraum und die Marktöffnung im Schienengüterverkehr. Frank Appel, Chef der Deutschen Post DHL, kritisierte vor allem die vorgesehene Anlastung externer Kosten im Schwerlastverkehr ohne Zweckbindung der Einnahmen. «Die Marktkräfte werden den CO2-Fussabdruck des Verkehrs von selbst verkleinern, wenn statt Strafen Anreize geschaffen würden», argumentierte Appel. Weiter wurde die unzureichende Leistungsfähigkeit der Bahnen moniert: «Wir würden gern mehr Verkehre auf der Schiene durchführen, aber das Angebot entspricht nicht den Kundenbedürfnissen.»

Quelle-Lager leer

Quelle-Versandzentrum (Archivfoto und Text 1994)

Am einst modernsten Versandzentrum Europas in Leipzig prangt noch weithin sichtbar das Quelle-Logo. Doch ein Jahr nach der Schliessung im Strudel der Insolvenz liegt die einstige Vorzeige-Ansiedlung brach. Noch gibt es für das ehemalige Versandzentrum des insolventen Quelle-Konzerns im Leipziger Norden keine Lösung. Das Gelände in attraktiver Lage direkt an der Autobahn, nur einen Steinwurf von der Messe entfernt, liegt praktisch brach. Die Stadt hat parallel zum Verwalter die Initiative ergriffen und sich auf die Investorensuche gemacht – bisher mit wenig Erfolg. Rund 800 Menschen waren betroffen, als das Zentrum im November 2009 den Warenversand einstellte und zu Jahresanfang 2010 endgültig schloss. Die Mehrheit von ihnen ging in die Arbeitslosigkeit.

Führungswechsel bei Sieber-Gruppe, Berneck

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Seit dem 1. Januar 2011 wird die Sieber-Gruppe mit Hauptsitz in Berneck neu von Christian Sieber als CEO und Michael Sieber als COO geführt. Der bisherige Geschäftsführer und Mitgründer Paul Sieber sowie seine Frau Elsbeth Sieber verbleiben im Verwaltungsrat. Mitgründer Erich Sieber und seine Frau Yvette Sieber scheiden aus der Sieber-Gruppe aus. Die Sieber-Gruppe wurde 1975 von Paul Sieber und Erich Sieber gegründet. Nach 35 Jahren an der Spitze benennen die zwei Gründer nun ihre Nachfolge. «Wir freuen uns sehr, dass wir damit eine Lösung innerhalb der Familie finden konnten, die von allen Familienmitgliedern getragen wird», meint Paul Sieber. Seine beiden Söhne Christian Sieber und Michael Sieber haben am 1. Januar 2011 die Spitze der Sieber-Gruppe – mit den Unternehmen Sieber Transport AG, Sieber Transport GmbH (AT), Francey Transports SA, Villeneuve, und Haldemann + Co. AG, Pratteln – übernommen. Christian Sieber wird als CEO die kommerziellen und Michael als COO die technischen Bereiche des Unternehmens leiten.

Texprocess 2011: Innovationen in IT und Fördertechnik für optimierte Logistik

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Bei Bekleidungen werden pro Artikel leicht rund 50 Einzelpositionen in unterschiedlichen Stadien der Konfektion zusammengeführt oder auch mal separiert – bei der Vielzahl an Artikeln und Varianten bedarf dies einer ausgeklügelten Logistik. Um die Textillogistik zu optimieren, zeigt die Texprocess, Internationale Leitmesse für die Verarbeitung von textilen und flexiblen Materialien vom 24. bis 27. Mai 2011, spezielle Innovationen in IT und Fördertechnik. Eine Produktion von Herrenhemden scheint einfach zu sein, doch der erste Blick täuscht. Zehn Grössen mal vier Passformen mal drei Ärmellängen mal 50 verschiedene Stoffe und Farben – das sind 6000 Varianten. Jede Variante besteht zudem aus Oberstoff, zwei Einlagestoffen, Kragenstäbchen, Knöpfen, mindestens drei Etiketten, zweierlei Nähgarn, Einlegerpappe, Seidenpapier, Versteifungen, Nadeln/Klammern, Tüte mit Aufdruck, – das sind rund 15 bis 20 Einzelpositionen.

Neues Nutzungsanalyse-System für Fahrzeuge in der Logistik

Die GAI Datenfunksysteme GmbH, Friedrichshafen (D), hat ein Nutzungsanalyse-System für Fahrzeuge in der Logistik entwickelt: LogRecord. Damit lassen sich sämtliche Bewegungen sowie der Ladezustand von Flurförderzeugen aufzeichnen und auswerten. LogRecord eignet sich zum einen für Betreiber grosser Staplerfuhrparks, die die Fahrzeugauslastung und die Prozessabläufe optimieren wollen. Zum anderen ist LogRecord eine ideale Verkaufshilfe für Anbieter von Stapler-Leitsystemen und Logistiksoftware: Mit dem System können sie potenziellen Kunden Einsparpotenziale transparent machen. Zu LogRecord gehört die Fahrzeugeinheit RecMobi mit Data-Recorder, Sensorik, Akku und Befestigungsbügel, die mit wenigen Handgriffen auf den Fahrzeugen installiert werden kann. Hinzu kommt als zweite Komponente die Analyse-Software RecAnalyze zur Auswertung der gesammelten technischen Daten.

Güterstrassenbahn von Volkswagen

Die Glaeserne Manufaktur in Dresden/Die Be- und Entladung der CarGoTram

Vor etwa zehn Jahren hat die «CarGoTram» ein neues Kapitel Strassenbahngeschichte aufgeschlagen: Im Jahre 2000 fuhr der schienengebundene Gütertransporter von Volkswagen erstmals durch Dresden. Seitdem transportiert der blaue Zug täglich rund 420 Tonnen Automobilteile. Die Strecke startet beim Logistikzentrum in Dresden-Friedrichstadt und endet nach fünf Kilometern in der Innenstadt an der Gläsernen Manufaktur. Dort wird seit 2001 der VW Phaeton gebaut. Die 60 Meter lange Volkswagen-Bahn kann mit ihren fünf Waggons bis zu 60 Tonnen Zuladung tragen. Damit bringt sie ein Gesamtgewicht von 150 Tonnen auf die Waage. Die sogenannte Zweirichtungs-Strassenbahn beliefert in Zusammenarbeit mit den Dresdner Verkehrsbetrieben die Fertigungsstätte des Phaeton siebenmal pro Tag.