Scania: Absatzerfolg in China
Scania kann 375 schwere RModelle an die chinesische Firma Zoomlion liefern. Zoomlion ist in China der führende Hersteller schwerer Baugeräte. Die Scania-Modelle dienen als Tragerfahrzeuge für leistungsfahige, von Zoomlion entwickelte und gebaute Betonverteilsysteme (siehe Foto) mit einer Reichweite von bis zu 80 Metern. Die 375 Fahrzeuge mit vier und fünf Achsen sind in Zusammenarbeit mit dem italienischen Pumpenhersteller Cifa für anforderungsreiche Einsatze entwickelt worden ‒ die vom Fahrzeugmotor über einen Power-Take-off angetriebenen Cifa-Pumpen müssen pro Tag während 14 Stunden unter Volllast betrieben werden können.
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SSI Schäfer für Emmi
Vier Verschieberegalanlagen durfte SSI Schäfer im neuen Lager bei Emmi (Emmen) installieren. Diese bieten Platz für rund 2100 EUR-Paletten. Um eine bestmögliche Unterstützung der spezifischen Lagerabläufe zu erzielen, fiel die Entscheidung für eine Verschieberegallösung. Ein schneller und sicherer Zugriff auf die unterschiedlichen Güter wird durch die effiziente Verbindung der einzelnen Lagerbereiche erreicht: So teilt sich die Lagerung in Kühl-, Tiefkühl- und Normaltemperaturbereiche auf, die wiederum auf zwei Ebenen aufgeteilt sind. Die einzelnen Bereiche werden durch Schnelllauftore verbunden und verhindern so die Unterbrechung der Tiefkühlkette. In einem Bereich des bestehenden Baus wurde neben vier Fahrwagen eine kürzere Anlage mit mitfahrender Lichtschranke installiert. Diese abgesetzte Variante ermöglicht nicht nur die optimale Nutzung jedes Winkels der Lagerhalle, sie bietet auch eine möglichst kompakte Lagerung der Güter.
Thermotransfer-Etikettendrucker
An den Logistikmessen easyFairs in Hamburg präsentierte die TSC Auto ID Technology EMEA GmbH eines der differenziertesten Portfolios der AIDC-Industrie, was robuste, leistungsfähige und budgetschonende Thermo-Etikettendrucker für Industrie, Handel und Logistik angeht. Erstmals an Messen zu sehen waren die neuen Zwei-Zoll-Thermotransfer-Desktopdrucker der Serie TTP-225 sowie die Sechs-Zoll-Thermotransfer-Industriedrucker der Serie TTP-268M/366M. Der Zwei-Zoll-Thermotransfer-Etikettendrucker TTP-225 besticht laut Anbieter durch sein kompaktes und elegantes Design. Was die Leistung angeht, hat der TTP-225 einiges zu bieten: Er bedruckt Zwei-Zoll-Etiketten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 5 ips bei einer Auflösung von 203 dpi und ist damit schneller, zugleich aber preiswerter als viele Wettbewerbsprodukte.
Wischen statt Drücken
Bei der Kommissionierung für die Montage der Fahrerhäuser setzt der Lastwagenhersteller MAN seit einem Jahr auf eine spezielle Pick-by-Light-Lösung. Kurze Anlernphasen, einfach austauschbare Fachanzeigen und eine rationelle Auftrags-quittierung sorgen für Qualität und Tempo.
Wo Flaschen in guten Händen sind
Weine für den Versandhandel kommissionieren? «Das dürfte doch nicht so schwer sein!», denkt man vorschnell und übersieht dabei, dass – abgesehen von den Flaschen selbst, insbesondere wenn die Weine von über 50 verschiedenen Zwischenhändlern kommen – nichts genormt ist.
Besuch bei den Eisbären
Warenlogistik in Lagern und Lagerhäusern ist die eine Sache, Frische- und Tiefkühllogistik eine ganz andere – und das nicht nur wegen der tieferen Temperaturen. Ein Besuch bei Emmi in Ostermundigen bei Bern.
Pack & Move Basel: Zuversichtlich
Die Pack & Move Basel ist die wichtigste Schweizer Messe für den weiten Bereich Intralogistik. Die letzte Durchführung Ende November schloss mit einer positiven Bilanz.
GS1-Awards 2010 vergeben
Der von GS1 Schweiz vergebene Swiss Logistics Award 2010 geht an SBB Cargo – Xrail Service im internationalen Wagenladungsverkehr. Xrail als neue Dienstleistung von sieben europäischen Bahnen steigert Angebotsgeschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Transparenz von Einzelwagenverkehren dank grenzüberschreitender Fahrplan- und Laufzeitüberwachung. Damit verbesserten die beteiligten Bahnunternehmen die Wettbewerbsfähigkeit des Schienengüterverkehrs und leisteten einen aktiven Beitrag zur Entlastung der Strassen und der Umwelt, begründet die Jury ihren Entscheid. Der SLA ist der bedeutendste nationale Logistikpreis der Schweiz, der Gewinner sowie die Nominierten können an der Ausschreibung für den European Award for Logistics Excellence teilnehmen. Weiter wurde der Swiss Logistics Public Award an die Aktion «2 × Weihnachten» vergeben. 2010 sammelte die Aktion schon zum 14. Mal Geschenke für Bedürftige im In- und Ausland. Um die Spendenflut logistisch zu bewältigen, stehen jedes Jahr zahlreiche Helfer unentgeltlich im Einsatz.
EUR/EPAL-Paletten- Marktstudie Schweiz
Der EUR/EPAL-Palettenpool ist schon seit langer Zeit erfolgreich etabliert. Dennoch werden zwischen den beteiligten Akteuren häufig kontroverse Diskussionen geführt und vielfältige Kritikpunkte genannt. Die Kritikpunkte reichen von beobachteten Qualitätsunterschieden bei getauschten Paletten über hohe administrative Aufwände beim Palettentausch bis hin zu steigenden Kosten für Ersatzbeschaffungen und Reparaturen von EUR/EPAL-Paletten. Verlässliche Informationen zu den jeweiligen Ursachen, tatsächlichen Kosten und anfallenden Aufwendungen waren bisher jedoch nur unzureichend vorhanden. Die «EUR/EPAL-Paletten-Marktstudie Schweiz», erstellt vom Lehrstuhl für Logistikmanagement der Universität St. Gallen, stellt erstmalig für die Schweiz die Kosten eines Umlaufs einer EUR/EPAL-Palette dar und zeigt auf, wie sich die Kosten auf die beim Palettentausch beteiligten Akteure Versender, Transporteure und Empfänger verteilen.
Anreize statt Strafen
Die Logistik in Europa leidet darunter, dass der Binnenmarkt für Transport- und Logistikdienstleistungen immer noch nicht vollendet wurde. Das legte die Allianz für europäische Logistik (AEL – Alliance for European Logistics) der EU-Kommission in einer Erklärung nahe. Schlüsselbereiche seien die Kabotagebeschränkungen für den Güterkraftverkehr, der einheitliche europäische Luftraum und die Marktöffnung im Schienengüterverkehr. Frank Appel, Chef der Deutschen Post DHL, kritisierte vor allem die vorgesehene Anlastung externer Kosten im Schwerlastverkehr ohne Zweckbindung der Einnahmen. «Die Marktkräfte werden den CO2-Fussabdruck des Verkehrs von selbst verkleinern, wenn statt Strafen Anreize geschaffen würden», argumentierte Appel. Weiter wurde die unzureichende Leistungsfähigkeit der Bahnen moniert: «Wir würden gern mehr Verkehre auf der Schiene durchführen, aber das Angebot entspricht nicht den Kundenbedürfnissen.»

