Mit Flexibilität ins Ziel
Luzi Thomann ist begeistert: „Es ist wohl das erste Mal in der Geschichte des BusLeague-Wettbewerbs, dass ein Team aus der Schweiz gewinnt.“ Die Freude über den Platz 1 teilt er natürlich mir seiner gesamten Mannschaft, die ein Jahr zuvor bereits als bestes Team der Eidgenossenschaft abschnitt.
Der Geschäftsführer der Thomann Nutzfahrzeuge AG in Schmerikon ist nicht nur stolz, sondern fühlt sich auch bestätigt: „Der Gewinn dieses Wettbewerbs ist eine Auszeichnung für den Einsatz des gesamten Teams unter Leitung vom Serviceleiter Marcel Brotzer und Omnibus-Meister Christoph Jud, das sich konsequent weiterentwickelt.“ Und dies ist mit Sicherheit auch ein Verdienst der Geschäftsleitung, die großen Wert auf interne und externe Schulungen legt. Luzi Thomann: „Unsere Mitarbeiter müssen jederzeit auch für schwierige Einsätze gerüstet sein.“ So beginnt jede Woche mit einer kurzen Informationsveranstaltung, bei der die Arbeiter und Angestellten über die aktuelle Situation in der Branche und Neuigkeiten auf dem Markt unterrichtet werden. Zudem wird im Unternehmen ein eigen entwickeltes und neuartiges flexibles Kommunikationssystem eingesetzt, mit welchem sich interne und externe Informationen, Kurzschulungen z.B. mit Kurzfilmsequenzen, technische Informationen usw. sehr rasch und gezielt managen lassen.
Neuer Neoplan Skyliner
MAN Trucks & Bus Schweiz lud uns zu einer exklusiven Vorpremiere: wir waren die ersten Journalisten überhaupt, die mit dem neuen Neoplan Skyliner fahren durften. Genau genommen handelte es sich um den zweiten Prototypen des Doppeldeckers. Mit dem neuen Skyliner, der ab 1.12.2011 offiziell bestellbar und ab 2012 lieferbar ist, knüpft die exklusive Premiummarke der MAN Nutzfahrzeuge an die erfolgreiche Vergangenheit des Reise-Doppeldeckers an.
It’s Electric!
Während ein grosser Bushersteller nach dem anderen seine Hybrid-Lösung vorstellt, geht Optare bereits einen Schritt weiter und bietet einen 8,8 Meter langen Zero-Emission-Elektrobus an – neu auch in der Schweiz.
Irisbus Citelis Hybrid auf Stippvisite
Nach der offiziellen Enthüllung auf der Messe Transports Publics/European Mobility 2010 im Juni hat Irisbus Iveco den Citelis Hybrid auf Messen in Hannover (IAA), Lyon (Journées du Transport), Mailand (MobilityTech) und Madrid (FIAA) ausgestellt. Anfang Dezember machte er auch in der Schweiz bei der Auto AG Schönbühl BE halt.
In Westeuropa liegt der Anteil an Irisbus-Stadtbussen bei 18 Prozent, bei Überland- und Reisebussen bei 23 Prozent, was in beiden Fällen den zweiten Rang in der Verkaufshitparade bedeutet. Ein derart wichtiger Hersteller darf beim Thema nachhaltige Antriebe nicht abseitsstehen, und so präsentierte Irisbus letzten Sommer eine Hybridversion des Citelis, erhältlich als 12-Meter-Solobus und als 18-Meter-Gelenkbus. Anstelle des 290 PS/213 kW starken Iveco-Cursor-8-Dieselmotors (7,8 Liter Hubraum) sorgt nun ein serielles, 175 kW starkes Hybridsystem für den Antrieb. Es besteht aus dem Iveco Tector 5,9 Liter EEV als Generator, einer Standard-Hinterachse (günstiger Unterhalt!) und dem BAE Systems Hybrid Drive. Dieser wiederum besteht aus Generator/Elektromotor, Antriebssteuerung mit Stopp-&-Start-System und Lithium-Ionen-Batterien mit einer Kapazität von 11 kWh.
Viseon C13 – komfortabel, luxuriös
2010 hat Viseon der Presse mit dem C10 den ersten selbst entwickelten Reisebus vorgestellt. Dass die Busbauer in Pilsting (D) enorm Gas geben, hat sich an der IAA 2010 in Hannover gezeigt. Auf dem Stand wurden den Messebesuchern der Linienbus LDD14 und der Reisebus C13 vorgestellt. BUS transNews nutzte die Möglichkeit, den Reisebus zu testen.
Viseon wurde im Juni 2009 gegründet und konnte im selben Jahr das MAN-Werk in Pilsting übernehmen. «Pilsting und Bus» ist eine jahrzehntelange Erfolgsgeschichte. Wie eine erfolgreiche Sportmannschaft, ist auch die Viseon mit im Busbau erfahrenen Busbauern, gepaart mit neuen, nicht vorbelasteten Fachleuten, ein gut durchmischtes Erfolgsteam.
Modulbaukasten
Im Bereich Reisebusse hat BUS transNews in der Ausgabe Nr. 2/2010 bereits den C10 vorgestellt. Von Anfang an wurde beim C10 in Modulbauweise geplant. Der C13 mit seiner Länge von 12,7 Metern ist nun die Fortsetzung nach oben. Front-, Mittel- und Heckpartie sind bei beiden Fahrzeugen identisch. Generell wird darauf geachtet, dass möglichst viele identische Bauteile an beiden Fahrzeugen verbaut werden können.

